The Space
Nic Hess draws. Drawing is an activity that usually takes place on paper; but
Hess often draws in space. That entails different conditions and possibilities.
When he implements a new project, he voluntarily imposes restraints on himself.
These may be iconographic or spatial. As a rule Hess takes a site-specific approach.
The execution of an existing project may look entirely different in another
space. Details are subject to constant modification. Things that had been given
free rein are now constrained, controlled; others previously restrained are
now unbridled. The architectural space is also incorporated. Fragments of brick
façades merge into animal shapes, man-made structures are united with
organic ones. Levels, both metaphorical and architectural, are superimposed.
Real spaces become imaginary, and vice versa. The architecture comes to life.
(Collection Cahier d'Artistes: Rein Wolfs, Migros Museum, Zurich)
Der Raum
Nic Hess zeichnet. Zeichnen tut man meistens auf Papier; Hess zeichnet aber
im Raum. Dabei stellen sich andere Bedingungen und andere Möglichkeiten.
Wenn er ein neues Projekt realisiert, liefert er sich selber Einschränkungen
aus. Diese können ikonografischer wie auch räumlicher Art sein.
Meist arbeitet Hess site-spezifisch. Ein bestehendes Projekt kann in einem neuen
Raum völlig anders zur Ausführung kommen. Während der Realisierung
ändern sich Details laufend. Wucherndes wird wieder eingeschränkt,
gebändigt, bei vorher Eingeschränktem werden die Zügel gelockert.
Auch der architektonische Raum wird thematisiert. Fragmente von Ziegelsteinfassaden
wachsen zu tierischen Formen zusammen, Konstruiertes verbindet sich mit Organischem.
Ebenen werden übereinander gelegt, metaphorisch wie architektonisch. Reale
Räume werden imaginär und umgekehrt. Architektonisches fängt
an zu leben.
(Collection Cahier d'Artistes: Rein Wolfs, Migros Museum, Zürich)